AmpliVet®
...sanft zum Tier...stark in der Wirkung !


Das Wirkprinzip
Das AmpliVet arbeitet mit einer speziellen Form der Elektrotherapie, die darauf ausgelegt ist, Gewebe gleichmäßig und schonend zu erreichen – auch in tieferliegenden Strukturen. Ziel ist es, funktionelle Prozesse im Gewebe anzusprechen, ohne eine hohe Reizbelastung zu erzeugen.
Funktionelle Aktivierung des Gewebes
Durch eine mittelfrequente Stromform kann sich der Strom gleichmäßig im Gewebe ausbreiten. Diese Stromform wird in der Physiotherapie eingesetzt, um funktionelle Aktivierungsprozesse auf zellulärer und neuromuskulärer Ebene zu unterstützen, ohne eine ausgeprägte Reizwirkung hervorzurufen.
Im Zuge dieser Aktivierung können sich Durchblutung, Lymphfluss und Stoffwechselvorgänge im Gewebe verändern. Das Gewebe kann dadurch funktionell beweglicher und anpassungsfähiger werden.
Reizmodulation über eine niederfrequente Hüllkurve
Die mittelfrequente Stromform wird durch eine niederfrequente Modulation ergänzt. Diese Hüllkurve ermöglicht eine differenzierte Ansprache sowohl oberflächlicher als auch tieferliegender Strukturen bei gleichzeitig moderater Reizbelastung.
Die niederfrequente Modulation wird insbesondere in Behandlungsansätzen eingesetzt, bei denen schmerzassoziierte muskuläre oder neuronale Reaktionen eine Rolle spielen. Ziel ist es, über eine rhythmische Reizsetzung Prozesse der neuromuskulären Regulation zu unterstützen und eine einseitige oder übersteigerte Reizantwort des Nervensystems zu vermeiden.
Unterstützung der Muskulatur
Zusätzlich kann eine rhythmische Modulation eingesetzt werden, die – abhängig von Einstellung und therapeutischer Zielsetzung – entspannende oder aktivierende Impulse im Bereich der Muskulatur setzt.
Diese Impulse können zur Unterstützung der Muskelaktivierung beitragen, beispielsweise bei muskulärer Inaktivität, Abschwächung oder funktionellen Spannungsstörungen.
Die Reaktion des Körpers orientiert sich dabei an natürlichen Bewegungs- und Spannungsmustern.
Hinweis
Das AmpliVet wird begleitend im Rahmen therapeutischer Anwendungen eingesetzt. Die Auswahl der Programme orientiert sich nicht an Diagnosen, sondern an den jeweils zu behandelnden funktionellen Strukturen und Prozessen (z. B. muskuläre Aktivierung, Regulation von Spannungszuständen, schmerzassoziierte Reaktionen).
Die Entscheidung über den Einsatz erfolgt auf Grundlage des individuellen Befundes und der therapeutischen Zielsetzung.